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Mit IGEL OS: Wahlfreiheit bei der Hardware

Mit IGEL OS: Wahlfreiheit bei der Hardware

Der Markt für Virtual Desktop Infrastructure (VDI) unterliegt einem beschleunigten Wachstum. Der rasche Umstieg vieler Unternehmen auf hybride Arbeitsmodelle sorgt dafür, dass digitale Arbeitsumgebungen eine immer wichtigere Rolle für Unternehmen spielen. Der Bedarf an mobilen, leistungsstarken und sicheren PCs für eine produktive Zusammenarbeit ist höher denn je. 

Um sichere, kosteneffiziente und einfach zu verwaltende Cloud-fähige Arbeitsumgebungen bereitzustellen, ist IGEL OS nicht nur auf der eigenen Hardware, sondern als vollständig integrierte Lösung auf immer mehr Endgeräten zahlreicher Hardware-Anbieter, beispielsweise HP, Lenovo, oder LG, vorinstalliert erhältlich. Dies ermöglicht eine schnelle Integration und den Betrieb in nahezu jeder bestehenden Endgeräteumgebung. Doch was ist die Strategie dahinter und was bedeutet das für die IGEL Hardware?  

Mit dem kontinuierlichen Ausbau unser Technologiepartnerschaften im IGEL Ready Program erweitern wir unser zertifiziertes Portfolio an Lösungen, die nahtlos mit dem IGEL Betriebssystem am Endgerät eingesetzt werden können. Das betrifft, etwa im Healthcare- und Logistikbereich, viele dort benötigte Peripherie-Geräte, wie Scanner, Drucker und Diktiersoftware, aber auch Headsets. Diese Wahlfreiheit bei gleichzeitiger Validierung durch IGEL bieten wir seit der Entkopplung unseres Betriebssystems von unserer Hardware auch für Endgeräte an. 

Entscheidungsfreiheit für unsere Kunden 

Wir lassen unseren Kunden die Entscheidungsfreiheit, ob sie das IGEL Betriebssystem mit Hardware von IGEL oder mit der ihres präferierten Lieferanten einsetzen. Bei vielen Großunternehmen und weltweit tätigen Konzernen gibt es Vereinbarungen mit Hardware-Herstellern, die auch unser Betriebssystem unterstützen. Kunden, die zum Beispiel rein auf Endgeräte von HP setzen, können diese ab Werk mit IGEL OS ausgestattet erhalten. Damit bleiben sie ihrem gesetzten Lieferanten treu und bekommen quasi von ihm direkt IGEL OS geliefert. Das hat auch den Vorteil, dass sie, etwa bei der Lieferung an Home Offices, keinen IT-Mitarbeiter mehr am Gerät direkt benötigen, was derzeit ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist. 

Im Übrigen bieten wir mit unserem UD Pocket, dem IGEL Betriebssystem auf dem USB-Stick, schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit, jedes x86-64bit-Endgerät mit IGEL OS zu nutzen. Viele Unternehmen konnten bei den ersten Lockdowns Mitarbeiter mit Altgeräten oder BYOD-Geräten ins Home Office schicken. Ganz neu ist die Hardware-Unabhängigkeit bei IGEL also nicht. 

Mit IGEL OS den Lebenszyklus von Hardware verlängern 

Dank der Hardware-Offenheit von IGEL OS überbrücken viele Unternehmen im Moment auch die Hardware-Knappheit. Sie können mit IGEL OS vorhandene und auch ältere Geräte für den Zugriff auf Cloud Workspace oder Virtual-Desktop-Infrastrukturen weiternutzen. Ganz generell lässt sich mit IGEL OS der Lebenszyklus der Hardware verlängern, und damit das IT-Investitionsbudget anderweitig nutzen oder entlasten. Zudem werden Ressourcen geschont, wenn Endgeräte länger eingesetzt werden. 

In der Kategorie „Endpoints“ in unserem IGEL Ready Program finden sich heute bereits rund 30 Hardware-Partner, deren Endgeräte für den Einsatz mit IGEL OS zertifiziert sind. Das reicht von bekannten Herstellern wie HP, LG, Lenovo und Asus zu Nischenanbietern wie NComputing oder Embedded Spezialisten wie Advantech und OnLogic. 

Nichtdestotrotz erfreut sich IGEL Hardware vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz großer Beliebtheit. Das ist kein Wunder, da die Wurzeln unseres Unternehmens in Deutschland liegen und der deutschsprachige Markt lange Jahre der Kernmarkt von IGEL war. Für IGEL Hardware liegt hier weiterhin ein großes Potential in Erweiterungs- und Ersatzbeschaffungen bestehender Kunden. Aber auch Kunden im DACH-Raum, die eine komplett neue Thin-Client-Landschaft aufbauen, evaluieren IGEL Hardware oft mit einem positiven Ergebnis für uns. Deshalb werden wir unser Hardware-Portfolio auch weiter pflegen. 

Einige unserer Kunden schätzen es, Hard- und Software aus einer Hand zu erhalten. Die Nachfrage nach unserer Hardware ist im deutschsprachigen Raum weiterhin hoch. Wir sehen aber auch, dass Kunden das IGEL Betriebssystem nicht nur auf Thin Clients, sondern mit anderen Endgeräten, wie beispielsweise Laptops, einsetzen möchten. In Kombination mit der Management-Konsole UMS, die es erlaubt, alle Endgeräte mit IGEL OS zentral und sicher zu administrieren, ist das auch wunderbar möglich. Von daher ist es unser Anspruch, Kunden die Freiheit zu geben, die Hardware zu wählen, die am besten zu ihren Anforderungen passt – sei es von IGEL oder einem IGEL Ready Partner. Deshalb wird es zukünftig weitere gemeinsame Angebote mit unseren Hardware-Partnern, wie auch IGEL eigene Hardware, geben. 

Matthias Haas

As Chief Technology Officer for IGEL Technology, Matthias Haas develops key technology partnerships and is responsible for IGEL’s hardware and software portfolio. With over 15 years of experience in the IT industry, Haas creates products that are tailored around the needs of IGEL’s customers and meet the evolving requirements of the global market. Haas is dedicated to creating solutions that help IGEL customers run their business endpoint solutions as efficiently as possible. He works together with existing technology partners like Citrix, VMware or Microsoft to provide bleeding-edge managed workspace solutions. Prior to joining IGEL as a software developer in 2007, Haas spent 6 years as a Linux software developer at Linogate, a Linux internet security appliance company. Haas graduated with a degree in Computer Science (Dipl.-Inf. (FH) from the University of Applied Science Augsburg.
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