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Das Landratsamt Weilheim-Schongau

Das Landratsamt Weilheim-Schongau stärkt seine digitale Resilienz mit IGEL

„Einige Vorfälle in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass Cyberangriffe ganze Verwaltungen lahmlegen können. Teilweise waren Behörden über Wochen nur eingeschränkt arbeitsfähig. Unser Ziel ist es, genau das zu vermeiden und jederzeit handlungsfähig zu bleiben.“Stephan GrosserLeiter IT und Digitalisierung (CIO / CDO), Landratsamt Weilheim-Schongau

SUMMARY

Branche

  • Öffentlicher Sektor
  • Öffentliche Verwaltung

Standort

  • Weilheim-Schongau, Oberbayern, Deutschland

Herausforderungen

  • Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen schafft neue IT-Risiken.
  • Phishing- und Ransomware-Angriffe stellen eine wachsende Bedrohung dar.
  • Begrenzte personelle Ressourcen erschweren das Management und die Absicherung komplexer Endpoint-Umgebungen.
  • Der Verwaltungsbetrieb muss auch in Ausnahmesituationen jederzeit aufrechterhalten werden.

Lösung

  • IGEL OS als Betriebssystem auf rund 1.000 Endpoints.
  • IGEL Universal Management Suite für die zentrale Verwaltung.
  • Thin Clients unterschiedlicher Hersteller als Hardwareplattform.

Ergebnisse

  • Zentrale Verwaltung aller Endpoints über 13 Standorte hinweg
  • Hohe Betriebssicherheit und reduzierter Support-Aufwand
  • Minimale Angriffsfläche am Endpoint durch das IGEL Preventative Security Model™
  • Schnelle Wiederherstellung im Störungsfall
  • Lange Nutzungsdauer der Endgeräte und geringere Investitionskosten

Das Landratsamt Weilheim-Schongau ist die zentrale Verwaltungsbehörde des gleichnamigen Landkreises in Oberbayern. Es übernimmt vielfältige Aufgaben in den Bereichen öffentliche Sicherheit, Soziales, Umwelt, Verkehr, Gesundheit und Wirtschaftsförderung und ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie staatliche Stellen. Rund 700 Bedienstete arbeiten in den Fachbereichen der Behörde für die etwa 139.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Region.

Die Herausforderung: Wachsende IT-Risiken in der öffentlichen Verwaltung

Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen voranzutreiben – das ist die Aufgabe von Stephan Grosser, Leiter IT und Digitalisierung (CIO / CDO) im Landratsamt Weilheim-Schongau. In seiner zweiten Funktion als IT-Sicherheitsbeauftragter kennt er aber auch die Risiken, denen IT-Umgebungen in der öffentlichen Verwaltung heute ausgesetzt sind. „Die Bedrohungslage hat sich in den letzten Jahren erheblich verschärft. Wenn wir immer mehr Prozesse digitalisieren, müssen wir auch sicherstellen, dass unsere Anwender jederzeit auf ihre Anwendungen und Daten zugreifen können“, sagt Stephan Grosser.

Das Landratsamt steht daher vor der Herausforderung, seine IT-Umgebung möglichst resilient zu gestalten. Dabei geht es nicht nur darum, sensible Daten umfassend zu schützen und Angriffsversuche durch Malware oder Ransomware frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. Die IT-Abteilung muss gleichzeitig dafür sorgen, dass der Verwaltungsbetrieb auch in Ausnahmesituationen – etwa nach einer erfolgreichen Cyberattacke – weiterlaufen kann.

Zudem rückt das Thema digitale Souveränität immer stärker in den Fokus. „Resilienz im IT-Bereich bedeutet auch: Nicht von der Produktpolitik einiger weniger Anbieter abhängig zu sein“, betont Stephan Grosser. „Gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen müssen wir Risiken durch Vendor-Lock-Ins reduzieren, um auch in Zukunft Technologien selbstbestimmt nutzen zu können.“

Die Lösung: IGEL Endpoint-Infrastruktur für rund 1.000 Arbeitsplätze

Das Landratsamt Weilheim-Schongau setzte aus diesen Gründen frühzeitig auf eine sichere Endpoint-Strategie auf Basis von IGEL-Technologie. Statt Windows-PCs nutzt die Verwaltungseinrichtung schon seit über 15 Jahren Endgeräte mit dem schlanken, Linux-basierten IGEL OS. Das in Deutschland entwickelte Betriebssystem hat sich in der Praxis bestens bewährt. Heute laufen rund 99 Prozent der etwa 1.000 IT-Arbeitsplätze auf dieser Basis.

Die rund 300 Fachverfahren des Landratsamts werden nicht auf den Endgeräten installiert, sondern über eine virtuelle Desktop-Umgebung bereitgestellt. So ist sichergestellt, dass keine sensiblen Daten das geschützte Rechenzentrum verlassen. Die Endgeräte mit dem schreibgeschützten Betriebssystem von IGEL dienen ausschließlich als sichere Zugriffspunkte für die Anwender. „Mit dieser Architektur entkoppeln wir die Endgeräte vollständig von den Anwendungen und Daten und minimieren so die Angriffsfläche am Endpoint“, erklärt Stephan Grosser.

Gesteuert und verwaltet wird die gesamte Endpoint-Landschaft zentral über die IGEL Universal Management Suite (UMS). Das IT-Team sorgt damit dafür, dass alle Arbeitsplätze an den 13 Standorten des Landratsamts auf einem aktuellen und sicheren Stand sind. Über die UMS können die Administratoren einheitliche Sicherheitsrichtlinien und Systemkonfigurationen für die Umgebung festlegen und mit wenigen Klicks auf allen Geräten ausrollen.

„Wir haben mit IGEL unsere Endpoint-Infrastruktur vollständig standardisiert und können sie so auch mit einem kleinen Team sehr effizient verwalten. Unsere Beschäftigten haben an jedem Endgerät Zugriff auf ihren digitalen Arbeitsplatz – auch an externen Standorten oder im Homeoffice.“ – Stephan Grosser, Leiter IT und Digitalisierung (CIO / CDO), Landratsamt Weilheim-Schongau

Die Ergebnisse: Mehr Kontrolle, höhere Sicherheit, zuverlässiger Betrieb

Die IT-Abteilung des Landratsamts profitiert im Alltag davon, dass sie die gesamte Umgebung mit wenig Aufwand managen und kontrollieren kann. „Mit IGEL müssen wir uns zum Beispiel keine Gedanken darüber machen, wie wir die regelmäßigen Security-Patches von Microsoft zu den einzelnen Endgeräten bringen, ohne unser Netzwerk zu überlasten“, erklärt Stephan Grosser. Stattdessen werden alle Windows-Updates in der zentralen VDI-Umgebung eingespielt, während auf den Endpoints das schlanke und wartungsarme IGEL OS läuft. Die einheitlich konfigurierten Arbeitsplätze reduzieren zudem den Supportaufwand – ein wesentlicher Vorteil angesichts begrenzter personeller Ressourcen.

Gleichzeitig konnte die IT-Abteilung das Sicherheitsniveau der Infrastruktur signifikant erhöhen. Das IGEL Preventative Security Model™ verzichtet auf lokale Datenhaltung, bietet einen vertrauenswürdigen Boot-Prozess und unterstützt durchgängige Verschlüsselung und mehrstufige Authentifizierungsverfahren. Damit beseitigt IGEL OS typische Schwachstellen am Endpoint, die häufig von Angreifern ausgenutzt werden. „Im Gegensatz zu Windows-basierten Fat-Clients können unsere IGEL OS-Geräte praktisch überhaupt nicht durch Schadsoftware infiziert werden“, sagt Stephan Grosser.

Die Endpoint-Infrastruktur von IGEL trägt schließlich zur Ausfallsicherheit der digitalen Verwaltungsprozesse im Landratsamt bei. Sollte ein Endpoint durch einen technischen Defekt ausfallen, kann er innerhalb weniger Minuten neu eingerichtet oder durch ein anderes Gerät ersetzt werden. Selbst für den Fall eines Angriffs auf das eigene Rechenzentrum existiert heute eine umfassende Disaster Recovery-Strategie. Die Endpoints könnten sofort auf die virtuelle Desktop-Umgebung eines Nachbarlandkreises zugreifen, sodass die wichtigsten Anwendungen und Verfahren ohne Unterbrechung weiterlaufen würden.

„Wir haben bisher nur positive Erfahrungen mit IGEL gesammelt. Ich würde daher auch anderen Verwaltungseinrichtungen empfehlen, Windows-PCs und -Laptops durch schlanke und sichere Endpoints mit IGEL OS zu ersetzen.“ – Stephan Grosser, Leiter IT und Digitalisierung (CIO / CDO), Landratsamt Weilheim-Schongau

Fazit: Mit IGEL in eine resiliente und nachhaltige IT-Zukunft

Aus Sicht von Stephan Grosser bietet IGEL die passende Plattform für einen resilienten IT-Betrieb in der öffentlichen Verwaltung. Die konsequente Trennung von Endgerät und Daten, die hohe Standardisierung und die zentrale Verwaltung reduzieren Sicherheitsrisiken und vermeiden ungeplante Ausfälle. Vor diesem Hintergrund fällt sein Urteil klar aus: „Klassische Windows-Fat-Clients passen aus meiner Sicht nicht mehr zu den Anforderungen einer modernen Verwaltungs-IT, da sie in der Praxis zu anfällig und wartungsintensiv sind. Mit IGEL haben wir unsere Endpoint-Umgebung dagegen jederzeit sicher im Griff.“

Die Strategie bietet dem Landratsamt dabei nicht nur Vorteile bei Sicherheit und Management, sondern zahlt sich auch in puncto Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit aus. Endgeräte mit IGEL OS können oft einige Jahre länger genutzt werden als herkömmliche Windows-PCs. Das spart Investitionskosten und schafft Spielräume für neue Modernisierungs- und Digitalisierungsprojekte. Stephan Grosser ist daher überzeugt: „Wir werden auch in Zukunft unsere Endpoint-Infrastruktur mit IGEL OS betreiben.“

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