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Bühler Senioren videochatten dank IGEL

Bühler Senioren videochatten dank IGEL

Die Stadtverwaltung der Großen Kreisstadt Bühl, zwischen Rheinebene und Schwarzwald gelegen, hat ein stadteigenes Videokonferenz-Portal unter dem Namen „Palim! Palim!“ eingerichtet. Mit diesem sollen die aktuellen Kontaktbeschränkungen so angenehm wie möglich gestaltet werden. Bürger, Vereine und Engagierte können das Videokonferenz-Portal jederzeit kostenfrei verwenden. Besonders betroffen von den Einschränkungen sind Bewohner der Alten- und Pflegeheime. Um auch diesen den Kontakt zu ihren Liebsten zu ermöglichen, hatte Eduard Itrich, bei der Stadt Bühl u.a. für das Thema Digitalisierung zuständig, eine Idee: Er will das Videokonferenz-Portal auch für Bewohner von Pflegeheimen einfach zugänglich machen. Helfen sollen dabei gespendete Notebooks und die Software von IGEL.

Deshalb startete die Stadt Bühl zunächst einen Spendenaufruf für ausrangierte Laptops. Eduard Itrich wandte sich direkt an IGEL, mit der Bitte um die kostenfreie Bereitstellung von IGEL Lizenzen für die gespendeten Endgeräte. Damit die alten Laptops vollkommen funktionsfähig sind, werden sie von Mitarbeitern der Stadt Bühl mit dem IGEL Betriebssystem neu konfiguriert. Die einfache Benutzung sowie schnelle Konfiguration der Endgeräte stehen bei diesem Projekt im Vordergrund. Das gilt auch für die zentrale Verwaltung und Kontrolle von den Endgeräten, die so wenig wie möglich zusätzlichen Zeitaufwand erfordern soll.

Die gespendeten Endgeräte sind dann so konfiguriert, dass sie nach dem Start sofort die App des Bühler Videokonferenz-Systems starten. Dafür wurde ein Profil in der UMS (Universal Management Suite), der zentralen Verwaltungskonsole für IGEL Endgeräte, sowie eine Custom Partition eingerichtet. Dieses startet die Videokonferenz-Lösung, basierend auf Jitsi Meet, einer Open-Source-Softwarelösung, automatisch. Dann ist lediglich die Eingabe eines Konferenznamens notwendig und der generierte Link kann per Telefon oder Messenger an die Teilnehmer weitergegeben werden. Eine aufwändige Schulung von Benutzern oder Pflegekräften ist damit nicht notwendig.

 

Zentrale Verwaltung für weniger Aufwand

Senioren können sich für die Unterstützung bei Videokonferenzen an das Pflegepersonal wenden, welches ihnen einen der Laptops bereitstellt und bei Einrichtung sowie Start der Videokonferenz über Palim! Palim! hilft.

Eduard Itrich betont: „Aufgrund der simplen Konfiguration sowie der zentralen Verwaltung der Endgeräte über die Universal Management Suite, UMS, war IGEL meine erste Wahl. Denn obwohl die gespendeten Endgeräte bereits älteren Datums sind, laufen sie mit IGEL noch einwandfrei. Da IGEL mein ehemaliger Arbeitgeber ist, kenne ich mich nach wie vor gut mit den IGEL Produkten aus. Das ist natürlich für die Konfiguration und das Management der ausrangierten Laptops von Vorteil.“

IGEL ist der Bitte sofort nachgekommen und hat der Stadtverwaltung insgesamt 20 IGEL Betriebssystem-Lizenzen inklusive Multimedia-Fähigkeit für drei Monate zur Verfügung gestellt (Workspace Edition inkl. MMCP). Sobald die Laptops komplett konfiguriert sind, werden sie schrittweise an die regionalen Alten-und Pflegeheime übergeben. Zudem ist geplant, dass weitere Laptops auch von häuslichen Krankenpflegediensten bei den täglichen Besuchen mitgenommen und an Pflegebedürftige zur Benutzung zu Hause ausgeliehen werden können. Abhängig von Akzeptanz und vermehrtem Interesse anderer Einrichtungen, wie beispielsweise dem örtlichen Krankenhaus, werden diesen in weiteren Schritten ebenfalls komplett eingerichtete Endgeräte augehändigt.

Jörg Kurowski, Senior Vice President Sales EMEA: „Als die Bitte der Stadt Bühl um die Bereitstellung von IGEL Lizenzen an mich herangetragen wurde, habe ich keinen Moment gezögert, um diese tolle Initiative zu unterstützen. Wir schätzen und fördern den solidarischen Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit sehr, allen voran unser CEO Jed Ayres, und sind deswegen umso glücklicher mit unseren Produkten einen Beitrag dazu leisten zu können.“

Innerhalb kürzester Zeit wurden von Bühler Stadtbewohnern sowie lokalen Unternehmen über 40 Endgeräte gespendet, weitere sind bereits angekündigt. Zudem ist auch der Freiburger IGEL Gold Partner NetPlans auf die Spendenaktion aufmerksam geworden und wird die Initiative mit weiteren Endgeräten unterstützen.

Itrich weiter: “Das große Engagement von allen Seiten ist wirklich toll. IGEL hat mit der schnellen Bereitstellung der Lizenzen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Idee geleistet. So ist es uns möglich, die Kontaktbeschränkungen für die Bühler Stadtgesellschaft ein wenig angenehmer zugestalten. Aber auch die hohe Resonanz der Bürger und weiterer Firmen auf diese Initivative ist besonders bermerkenswert.”

Erfahren Sie beim Bitkom Digitaltag direkt von der Stadt Bühl, wie das Projekt erfolgreich umgesetzt wurde. Die Digitale Sprechstunde findet am 19. Juni 2020 von 9.30 bis 11 Uhr statt. Hier können Sie sich registrieren: https://igel.zoom.us/webinar/register/WN_G5cXl4Q9QbuMXMS52GC0Dg

Eine Botschaft von IGEL Technology CEO Jed Ayres und den über 400 Mitarbeitern weltweit zur aktuellen Situation können Sie hier sehen:  https://youtu.be/F8uPq4EMdRw

Hier finden Sie weitere Informationen zur IGEL Workspace Edition https://www.igel.de/solution-family/igel-workspace-edition/ und zu den Möglichkeiten, die IGEL für die Bereitstellung von Homeoffice-Arbeitsplätzen bietet.

Jörg Kurowski

Posted in Company News
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