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Dank IGEL OS: Neues Leben für alte Thin Clients und PCs

Dank IGEL OS: Neues Leben für alte Thin Clients und PCs

Wenn die Anforderungen definiert sind, bestimmt die Höhe der Investitions- und Betriebskosten, welche Art von Lösungen ein Unternehmen letztendlich einsetzt. 

Die virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) ist eine weit verbreitete Methode, um Anwendungen sicher bereitzustellen. Viele Unternehmen sehen jedoch immer noch große Einstiegshürden bei der Einführung: Die Beschaffung neuer Hardware, nicht vorhandenes technisches Know-how und hohe Investitionen in qualifiziertes Personal stehen den Vorteilen von VDI in Bezug auf Sicherheit, Verwaltbarkeit und Nutzererfahrung gegenüber. 

Darüber hinaus müssen Unternehmen in der Regel Windows auf all ihren Endgeräten pflegen. Dies bedeutet einen hohen Zeit- und Personalaufwand. Für Unternehmen, die von den zahlreichen Vorteilen von VDI profitieren möchten, ohne in neue Hardware zu investieren oder Windows auf jedem einzelnen Endgerät zu administrieren, gibt es jedoch eine Lösung: die Wiederverwendung von Thin Clients und anderer Computing-Hardware mit dem IGEL Betriebssystem IGEL OS. 

Wie verwendet man ein Endgerät wieder? 

Unter Wiederverwendung versteht man die Umnutzung eines Produkts für einen anderen Zweck als den, für den es ursprünglich angeschafft wurde. Im Wesentlichen ermöglicht dieser Prozess die Umwandlung alter PCs und Thin Clients mit eingeschränktem Einsatzspektrum in leistungsfähigere und effizientere Endgeräte, die zudem Jahre hinweg über den normalen Produktlebenszyklus hinaus produktiv genutzt werden können. 

Ein herkömmlicher Thin Client ist eine abgespeckte Version eines Computers. Er verfügt über begrenzte CPU- und Speicherressourcen, aber sehr wohl über Netzwerk- und Grafikfunktionen. Thin Clients werden meist für die Verbindung mit Remote-Servern verwendet, auf denen virtuelle Anwendungen und Desktops in einem Rechenzentrum oder einer Cloud gehostet werden. Das Konzept hinter Thin Clients besteht darin, den Anwendern in Unternehmen “Terminals” zur Verfügung stellen, von denen aus sie dann sicher auf all ihre Daten und Anwendungen in der Cloud zugreifen, indem sie sich aus der Ferne bei Desktop-Sitzungen auf den bereitgestellten Servern anmelden. 

Warum Thin Clients und andere Endgeräte mit IGEL OS wiederverwenden? 

IGEL OS gewährleistet eine effektive Wiederverwendung von Thin Clients und Desktop-PCs sowie die zentrale Verwaltung und Kontrolle von Endgeräten durch den Einsatz eines schlanken, modularen Linux-basierten Betriebssystems. Dies bringt die folgenden Vorteile mit sich: 

  • Minimale Hardware-Kosten. Unternehmen müssen keine hohen Investitionen in Computer-Hardware tätigen, da alte PCs und Thin Clients zu einem Wegwerfpreis verkauft werden. IGEL OS ist Hardware-unabhängig und läuft auf 99 Prozent aller derzeit erhältlichen Geräte (Mindestvoraussetzung x86-64-bit mit 2 GB Arbeitsspeicher). 
  • Erhöhte Sicherheit. Als sicheres Betriebssystem trägt IGEL zum Schutz der Endbenutzer in einem Unternehmen und ihrer Geräte bei. Es handelt sich um ein Read-Only-Betriebssystem bei dem der Einsatz externer Speichermedien und die Installation von Anwendungen ausgeschlossen werden können. Damit entfallen Investitionen in Antivirenprogramme oder Malware-Schutz auf dem physischen Endpunkt.  
  • Hohe Skalierbarkeit. Mehr als 100.000 mit IGEL OS betriebene Endgeräte lassen sich problemlos zentral über die Management-Konsole, die IGEL Universal Management Suite (UMS) verwalten. Zusätzliche Zuverlässigkeit bietet auf Wunsch die Hochverfügbarkeit (HA) der Management-Konsole. 
  • Optimierte Endgeräteverwaltung. Die benutzerfreundliche und intuitive Managementoberfläche der UMS macht die Verwaltung und Administration aller Endgeräte mit IGEL OS denkbar einfach. Dies spart dem IT-Team enorm viel Zeit, vor allem wenn es um die Aktualisierung und das Patchen von Hunderten oder Tausenden von Endgeräten geht. 
  • Null Wartung am Endgerät. Wenn IGEL OS auf wiederverwendeten Thin Clients installiert ist, können alle Updates von einer zentralen Management-Konsole aus umgesetzt werden. 

Die Wiederverwendung veralteter, aber noch brauchbarer Computer-Hardware ist eine der Möglichkeiten, das aktuelle Dilemma des Chipmangels zu entschärfen und die IT-Ausgaben zu senken, ohne die Produktivität eines Unternehmens zu beeinträchtigen. Zudem wirkt sich die Verlängerung des Lebenszyklus der Hardware positiv auf die Umweltbilanz aus. Die Wiederverwendung von Thin Clients und PC-kompatibler Hardware sollte jedoch mit einem effektiven Management der Endgeräte einhergehen, das einfach und hoch skalierbar ist. IGEL OS unterstützt eine breite Palette von End- und Peripheriegeräten und ermöglicht es Unternehmen, jeden vorhandenen kompatiblen x86-64-bit-PC oder Thin Client in ein robustes Endgerät zu verwandeln. 

Fordern Sie hier eine kostenlose Testversion an. 

Kilian Hanuschek

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